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Morgenstund …

hat Gold im Mund. Oder in meinem Fall vielleicht doch eher Aktivität oder doch eher Entspannung? Seit ich nämlich neuerdings extra früher aufstehe, als ich müsste, starte ich extra happy in den Tag.

Aber mal lieber von Anfang an. In den letzten Wochen schien die Zeit nur dahin zu fliegen. Kravayoga-Kurse, Artikel fürs Finanzfernsehen-Portal, den Junior betreuen, im Garten werkeln, nähen lernen, Fotografieren, ins Kino gehen … es gibt so viele schöne Sachen, die man tun kann und manchmal kommt man einfach nicht dazu, weil der Tag eben nur 24 Stunden hat. Andererseits versumpft man ja gerne mal spätabends in den Social Networks oder auf Youtube und schläft dann morgens bis zum spätmöglichsten Zeitpunkt.

Als Lerche/Morgenmensch sind verpennte frühe Stunden für mich verschenkt und am Abend kriege ich persönlich nur selten noch den Hintern hoch für so banale Dinge, wie die Waschmaschine und den Geschirrspüler, Wäsche zusammenlegen oder die Schönheitspflege. Also starte ich das Early-Bird-Projekt und versuche spätesten 5.30 Uhr aufzustehen, weil ich am frühen Morgen einfach am meisten Schwung habe. Außerdem ist es auch schön, noch einen Minirunde Privatyoga zu machen, während die Herren des Hauses noch in ihren Betten träumen. Nebenbei rumpelt der Geschirrspüler vor sich hin und zur gewohnten Zeit trinkt man seinen Morgenkaffee plötzlich, ohne auf den anklagenden, nicht zusammen gelegtenWäscheberg zu starren. Es entspannt echt ungemein, wenn an der oft viel zu langen to-do-list schon acht Uhr morgens ein paar Häkchen sind. Vielleicht müssen es ja nicht immer 2 Stunden eher als gewohnt sein. Manchmal reicht vielleicht auch eine halbe Stunde, um dem Tag einen besseren Start zu geben. Zum Beispiel genau die halbe Stunde, die man Abend damit verbracht hat, gelangweilt bei albernen Youtube-Videos zu versumpfen. Für mich funktioniert es jedenfalls. Und Zeit für einen kleinen Blog-Eintrag habe ich endlich auch wieder.

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