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Entspannung auf Reisen

Manchmal sitzt man gefühlte 30 Stunden am Tag. Bei mir sind das Reisen aller Art. Im Zug, im Bus, in einer Konferenz, bei Omi auf der Couch … na Ihr wisst schon was ich meine. Weil ich dann die Hände frei habe und auch äußerst, äußerst schlecht Auto fahre, bevorzuge ich öffentliche Verkehrsmittel. Außerdem kann man die Augen schliessen. Na, wie auch immer… An- und Abreisetage sind Tage, die mich trotz aller „Faulheit“ so richtig fertig machen. Also habe ich mir angewöhnt, Sportschuhe und extrabequeme Kleidung zu tragen und trotz der nervösen Blicke der Mitreisenden ein kleines Stretching einzulegen. Ich versuche es so diskret wie möglich. Aber hey … bevor ich mich in eine feuerspeiende, verspannte Furie verwandle, bin ich lieber 5 Minuten seltsam.

Was übrigens auch ganz gut und nahezu unsichtbar auf Reisen geht, ist die Minimeditation. Nicht so auf „Gedankenfreiheit“ und die nächst höhere Ebene schielend, sondern einfach als Entspannungsrunde. Schlafen im Zug funktioniert bei mir selten bis gar nicht, aber ne Runde ruhig atmen und abschalten eigentlich immer mal zwischendurch. Sogar, wenn es ein Familienausflug mit dem Sohn ist. Wenn der Zwerg erst in seiner neuen Cars-Zeitschrift blättert oder beim Warten auf den Anschlusszug, bleiben meistens 5 Minuten zum Nichts-Wichtiges-Denken. Aufrecht hinsetzen, Schultern entspannen und nur die Atemzüge zählen. Beim Ausatmen den Bauchnabel bewusst etwas nach innen ziehen. 20, 30, 50 Mal, soweit man eben kommt. Besser als Automatenkaffee, kostenfrei und jederzeit wiederholbar. Einfach mal antesten und hoffentlich more happy ankommen!

Alles Liebe,

Kravalli

Warten in Templin


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