Skip to main content

clean, green, sexy

Ich bin ignorant und ansatzweise öko. Ich liebe Sherlock Holmes und manchmal auch Gratiszeitschriften. Gratiszeitschriften eröffnen Horizonte und können nur positiv überraschen, die Erwartungen sind ja so niedrig. Wie ich also in einem dieser Werbeblätter lese, denn darum handelt es sich ja wohl bei Gratismagazinen, da fällt mir doch vor Überraschung fast -Achtung, Werbung! – die Schrot & Korn. Und was erfahre ich dort?

„Bierbrauer und Mineralwasserhersteller warnen vor dem Fracking. … Solange nicht alle Risiken für Gesundheit und Umwelt ausgeschlossen werden, sei der Einsatz der Technologie unverantwortlich.“  Oha. Interessiert mich ja mal, ob die Wirtschaft mehr Einfluss hat, als so kleine Gemeinden, die auch schon ihre Petitionen starteten. 700 Unternehmen machen sich plötzlich Gedanken um die Gesundheit von Mutter Erde. Ach so. Na, … Entscheidender ist aber wahrscheinlich, dass überhaupt etwas zugunsten der Umwelt passiert. Ist ja auch irgendwie imageschädlich. Bauxitbier. Das wird kein Kassenschlager. Wer will schon chemische Zusätze oder Quarzsand im Trinken, wo öko doch so hip ist? Und mangelnde Hipness ist ja nicht das einzige Problem. Pestizide vergiften Gemüse, Obst und Getreide, Insekten sterben aus ergo sterben Vögel aus, alles voll unsexy. Gesund ist schön sexy. Wer auf seine Figur achtet, achtet auf sein Essen und wer auf sein Essen achtet, achtet … na die Verbindung kennt ja wohl jeder. Grobes Fazit: Rad statt Auto, Second Hand Fashion oder selber kochen statt in Plastik eingeschweißtes Essen. Gut für den Körper, gut für die Umwelt. Öko macht sexy. Dafür wird ein bisschen Umweltschutz doch wohl drin sein.

http://glamour.co.za/wp-content/uploads/2013/09/10/150699_item0.rendition.slideshowWideVertical.brady-02-gisele-bundchen-portrait-eco-home.jpg


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!